Lärmschutz
Durch den ständig steigenden Verkehr zu Land, Luft und Schiene müssen immer mehr Bundesbürger eine erhebliche Belastung durch Lärm hinnehmen. In den ostdeutschen Bundesländern liegt der Anteil von der Bevölkerung, welche erheblichen Lärm durch Straßenverkehr ausgesetzt sind bei 79%. In den alten Bundesländern sieht es für die Menschen etwas besser aus, denn hier leiden 66% der Bevölkerung durch den Straßenlärm. Langfristig führt der ständige Lärm zu gesundheitlichen Schäden, wobei die Herz-Kreislauferkrankungen an erster Stelle stehen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten für den Lärmschutz etwas zu tun. An besonders stark befahrenen Straßen oder Autobahnabschnitten kann eine Lärmschutzwand für einen geringeren Geräuschpegel sorgen. Zusätzlich kann an bestimmten Teilabschnitten eine Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen 22 bis 6 Uhr eine zusätzliche Variante sein, damit die Menschen die Nacht besser durchschlafen. Auch die Bürger oder der Vermieter können selbst für eine weitere Lärmminimierung sorgen. Mehrfach verglaste Fenster lassen nur noch sehr wenig Schall in die eigenen Räume. So ein Gesamtpaket kann zu einem recht ordentlichen Ergebnis führen.
Es gibt allerdings Wohngegenden, wo nur mit einer entsprechenden Verglasung gearbeitet werden kann. Als Beispiel soll der Stadtteil Hellerau von Dresden erwähnt werden. Einige Häuser stehen genau an der Endhaltestelle der Straßenbahn und die Bewohner müssen bei der Wendefahrt das Quietschen der Räder ertragen. Ca. 70 Meter entfernt verläuft die Autobahn und es ist besonders in der Nacht ein ständiges Rauschen zu hören. Das ist aber noch nicht genug für die Bewohner. Die Einfamilienhäuser liegen genau in der Einflugschneise vom Flughafen Dresden Klotzsche und dieser Lärm kommt von oben. Die meisten Bürger haben sich an den Lärm gewöhnt, nur Besucher haben bei den Übernachtungen ihre Probleme.
Da der gesamte Verkehr in den nächsten Jahren nicht abnehmen wird, sind gleich bei der Planung von neuen Straßen oder Schienenwegen die Belange der Anwohner zu berücksichtigen. Auf diesem Weg können Einsprüche minimiert werden und der folgende Bau geht zügiger voran.
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