Bankenkrise bringt neue Häuslichkeit
Seit Beginn der Bankenkrise konzentrieren sich die Menschen wieder vermehrt auf die eigenen vier Wände. Die Möbelmärkte machen Umsätze wie nie, denn die Menschen sind der Meinung, dass es besser ist, ihr Geld in die Wohnungseinrichtung zu investieren, als es in Aktien anzulegen, oder bei Banken zu deponieren.
Die schlechte wirtschaftliche Lage veranlasst auch Superreiche ihr Geld in exklusive Möbelstücke zu investieren. Oftmals passen diese Stücke nicht einmal ins Haus, sind weder besonders ansehnlich, noch besonders bequem, doch was antik und somit wertvoll ist, wird gekauft.
Irgendwie erinnert dieses Verhalten doch stark an eine Epoche unserer Geschichte, die man Biedermeier nennt. Charakteristisch für diese Epoche waren opulente Möbelstücke mit Blümchenmuster. Neben diesem Einrichtungsstil wurde, auf Grund der politischen Unsicherheit, auch sehr viel Wert auf gemeinschaftliches Beisammensein, wie beispielsweise bei Hausmusikabenden gelegt.
Ich bin der Meinung, wenn wir schon die Biedermeierzeit wieder aufwärmen, dann doch bitte mit allem drum und dran. Also her mit den Hausmusikern und den Abendgesellschaften.
2 comments Angelika | Haus
So langsam bekomm ich Angst. Nichts ist mehr sicher heutzutage. Die Leute werden so langsam ihr Geld wieder unter dem Kopfkissen verstecken.
Auch diese Krise wird vorüber gehen und die Zeiten werden wieder besser werden.